Prepaid Freikarten mit Allnet Flat – Unsere Tariftipps für kostenlose SIM

Prepaid Freikarten mit Allnet Flat – Unsere Tariftipps für kostenlose SIM – Nicht jeder Nutzer ist sich sicher, ob eine Allnet Flatrate wirklich die besten Wahl für das eigene Nutzungsverhalten ist und ob man unter Umständen zu viel am Monatsende zahlt und die Leistungen gar nicht benötigt. In solchen Situationen sollte man natürlich auf Angebote ohne Vertrag setzen, um auch möglichst schnell wieder wechseln zu können, wenn man merkt, dass der Anbieter oder die Flatrate nicht passt.

Darüber hinaus sollte man aber auch die Kosten bei Vertragsabschluss gering halten. Das kann über Allnet Flat ohne Anschlussgebühr geschehen oder gleich über Freikarten, bei denen es gar keine Kosten beim Kauf gibt. Diese Allnet-Tarife findet man in der Regel im Prepaid Bereich und sie zeichnen sich durch die fehlenden Kosten bei Abschluss aus:

  • keinen Kaufpreis und auch keine Anschlussgebühr oder Aktivierungskosten
  • keine Versandkosten

Man kann diese kostenlosen Allnet Flat also wirklich ohne finanzielles Risiko bestellen und daher eigenen sie sich sehr gut zum Testen und für alle Kunden, die mit dieser Flatrate-Form noch nicht ganz so vertraut sind. Allerdings gibt es auch einige Nachteile bei diesen speziellen Allnet Flat: Im Allnet Flat Vergleich findet man diese Angebot nur ohne Hardware. Wer also ein Handy oder Smartphones mit zur Flatrate benötigt, wird in diesem Fall leider nicht fündig.

In diesem Artikel wollen wir einen Überblick über die Freikarten mit Allnet Flat auf dem deutschen Markt geben und auch Hinweise, welches Angebot sich für welche Nutzer eignet.

Die Callya Digital Allnet Flat von Vodafone als Freikarte

Callya Digital ist eine Prepaid Allnet Flat im Mobilfunk-Netz von Vodafone und bietet dennoch recht viel Datenvolumen. Man bekommt eine Flat mit 10GB monatlichem Volumen – so viel bietet keine andere Prepaid Allnet Flat im Vodafone Netz und auch in den anderen Netzen findet man kaum vergleichbare Prepaid Deals. Dazu gibt es bei diesem Angebot kostenlose Gespräche und SMS in alle Netze. Callya Digital ist damit eine komplette Allnet Flatrate, wie man sie auch aus dem Postpaid Bereich kennt. Die monatliche Gebühr für diesen Tarif beträgt 20 Euro. Eine längerfristige Vertragsbindung gibt es nicht, an kann die Flat jeweils mit Monatsfrist auch wieder kündigen.

Vodafone bietet alle Prepaid Tarife als Freikarte an. Man kann diese Angebote also komplett kostenfrei bestellen. Es gibt weder einen Kaufpreis noch Versandkosten und auch keine Anschlussgebühr. Wer also eine Allnet Flat testen will, ist bei Callya Digital genau richtig, denn dort gibt es wirklich keinerlei Vorleistungen für den Tarif.

Die Callya Digital Allnet Flat ist derzeit mit die schnellste Allnet Flat auf dem Markt und bietet Speed bis 500MBit/s. Leider steht aber nach wie vor kein 5G zur Verfügung und es ist auch nicht bekannt, wann es 5G für die Flatrates geben wird.

Video: Callya Digital vorgestellt

Die O2 Prepaid Allnet Flat als Freikarten

O2 bietet mittlerweile gleich 3 unterschiedliche Allnet Flatrates im Prepaid Bereich an. Man kann Datenvolumen bis zu 7,5 Gigabyte im Monat wählen und die Preise liegen zwischen 7.99 Euro und 14.99 Euro pro Monat. Damit zahlt man bei den O2 Allnet Flat gar nicht mehr so viel mehr als bei Allnet Flat auf Rechnung. Auch bei O2 gibt es bei jeder Flat-Variante kostenlose Gespräche und SMS dazu und LTE bis maximal 225MBit/s ist freigeschaltet.

Auch die O2 Prepaid Allnet Flat sind also kostenlose Simkarten verfügbar und das bedeutet, dass es auch bei diesen Angebote weder Kaufpreis noch Versandkosten oder Anschlussgebühr gibt. Wie bei Callya Digital kann man auch diese Handy Flatrates komplett kostenlos und ohne Vorkosten bestellen. Damit eigenen sich auch diese Handy-Flatrates sehr gut zum Testen und sind vor allem dann zu empfehlen, wenn man nicht genau weiß, ob eine Allnet Flatrate wirklich passt oder das O2 Netz eine gute Wahl ist.

direkt zu den O2 Prepaid Allnet Flat ohne Anschlussgebühr

Freikarte mit Allnet Flat im D1 Netz der Telekom

Die Telekom setzt leider nicht auf Prepaid Freikarten (das letzte entsprechende Angebot ist bereits einige Jahre her) und daher gibt es in diesem Netz auch keine Möglichkeit, Allnet Flat als Freikarten zu buchen. Man muss also in dem Fall auf die normalen D1 Allnet Flat mit Kaufpreis und teilweise auch Aktivierungsgebühr zurückgreifen.

Was kann man bei Problemen mit der Allnet Flat tun?

Sollte man mit den Vertragsbedingungen einer Allnet Flatrate nicht einverstanden sein oder wichtige Leistungen nicht angeboten werden, kann man als Verbraucher mittlerweile auf eine Reihe von Hilfsangeboten zurück greifen. Grundlegende Infos dazu haben wir hier in diesen Artikeln zusammengefasst: Was zählt zu einer Allnet Flat? | Für wen lohnt sich eine Allnet Flat? | Was tun bei Problemen und Ärger mit der Allnet Flat?

Wichtiger Ansprechpartner bei Allnet-Flat Problemen ist dabei die Bundesnetzagentur. Diese ist nicht nur die Aufsichtsbehörde für den Bereich Telekommunikation, sondern auch die Schlichtungstelle in diesem Bereich. Man kann dort also also einen kostenlosen Schlichterspruch bekommen (der allerdings nicht bindend ist).

Die Bundesnetzagentur schreibt selbst dazu:

Die Verbraucherschlichtungsstelle Telekommunikation vermittelt seit 1999 als neutrale Instanz in Streitfällen zwischen Endkunden und Telekommunikationsanbietern aus dem Telekommunikationsvertrag. Grundlage hierfür ist das Telekommunikationsgesetz (TKG). Die Verbraucherschlichtungsstelle Telekommunikation ist bei der Bundesnetzagentur angesiedelt und damit eine behördliche Verbraucherschlichtungsstelle nach dem Verbraucherstreitbeilegungsgesetz (VSBG).

Weiter Hilfe bei Schwierigkeiten mit Allnet-Angeboten findet man bei den Verbraucherverbänden. Diese sind auch im Bereich Handys und Handytarife meistens recht erfahren. Mehr Informationen zu den Verbraucherzentralen findet man auf der Informationsseite des Verbraucher-Minsteriums und natürlich bei der Verbraucher-Zentrale direkt vor Ort.

Als letzter Ausweg bleibt dann immer noch der Anwalt, vor allem wenn es um höhere Summen geht oder ein Gerichtsverfahren ansteht ist das immer eine gute (aber auch teure) Lösung.

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