MagentaMobil Allnet Flat – das können die originalen Angebote der Telekom

MagentaMobil Allnet Flat – das können die originalen Angebote der Telekom – Im Telekom Netz gibt es mittlerweile eine ganze Reihe von Angebote bei Allnet Flat und natürlich gibt es auch direkt von der Telekom selbst eigene Allnet Flat. Das Unternehmen hat den Namen dabei auch immer wieder abgeändert, seit einigen Jahren setzt man aber auch eine einheitliche Bezeichnung. Die Telekom selbst bieten die eigenen Allnet Flatrates und der Bezeichnung MagentaMobil an. Dabei stehen die normalen MagentaMobil Flatrates für Postpaid Angebote und die MagentaMobil Prepaid Tarife für die Prepaid Simkarten. Man sollte also genau hinschauen, wie der Name im Detail lautet. Prinzipiell sind dabei bei den Telekom Allnet Flat immer folgende Leistungen und Vertragsdetails enthalten:

  • kostenlose Gespräche in alle Netze
  • kostenlose SMS in alle deutschen Handynetze
  • Datenflatrate mit LTE max und 5G kostenlos (wenn bereits ausgebaut)
  • 24 Monaten Vertragslaufzeit
  • Die Tarife findet man direkt auf der Webseite der Telekom*.

Bei den MagentaMobil Flatrates setzt das Unternehmen aber immer auf lange Laufzeiten. Es gibt also keine Möglichkeit, die Telekom Flatrates mit monatlicher Kündigung zu buchen oder mit flexiblen Laufzeiten. Man ist immer 24 Monate an den Vertrag gebunden und erst danach wird die Allnetflat in ein Angebot mit kurzer Laufzeit und monatlicher Kündigung umgewandelt. Die ersten zwei Jahre sind Kunden daher immer an die MagentaMobil Allnet-Flat gebunden.

TIPP: Allnet Flat ohne Laufzeit gibt es natürlich auch im Telekom Mobilfunk-Netz, nur eben nicht direkt von den MagentaMobil Angeboten. Man kann beispielsweise die Prepaid Flat der MagentaMobil Prepaid Tarifen generell ohne Laufzeit nutzen und auch Drittanbieter im Telekom Netz mit D1 Allnet Flatrates (wie beispielsweise die Congstar Allnet Flat oder auch die HIGH mobile Allnet Flat) bieten in der Regel auch Tarife ohne Laufzeit an

Das mag auch damit zusammenhängen, dass die Telekom ihre eigenen Flatrates in erster Linie über Hardware promotet. Man bekommt beim Unternehmen die MagentaMobil Tarife in Verbindung mit einem breiten Angebot an Hardware und kann aus den neusten und teilweise auch exklusiven Angeboten auswählen. Generell gibt es bei der Telekom die bekannten Topmodelle wie iPhone 12 oder auch die iPhone 13 Modelle mit Flat, dazu natürlich auch die Samsung Galaxy S22 samt Vertrag und auch das Xiaomi 12 mit Flatrates. Die langen Laufzeiten sind dann sinnvoll, um die teilweise recht hohen Kaufpreise der aktuellen Topmodelle auf 24 Raten aufzuteilen und die Modelle so besser bezahlbar zu machen. Für reine sim-only Flat lohnt sich eine solche lange Laufzeit dagegen nicht.

Die MagentaMobil Allnet Flat der Telekom sind nicht nur direkt bei der Telekom zu bekommen, sondern werden oft auch von Drittanbietern in Kombination mit eigenen Handyangeboten verkauft. Man sollte dann aber darauf achten, dass man die aktuell Tarifgeneration bekommt, denn nur dann sind alle hier genannten Vorteile und Features in den Flatrates enthalten.

HINWEIS: Die MagentaMobil Allnet-Flatrates zählen zu den Tarifen, die man als Kombiangebot bei MagentaEINS zusammenfassen kann. In Verbindung mit einem Telekom Festnetz Anschluss oder einem TV Anschluss kann es daher billiger werden. Mehr dazu: Kombi Allnet Flat

Der technische Steckbrief der MagentaMobil Allnet Flat

Technisch gesehen bietet die Telekom mit den MagentaMobil Flat die leistungsstärksten Tarife auf dem deutschen Markt. Alle bekannten Features werden unterstützt und früher oder später wird zu den Angeboten sicher auch Voice over 5G (Vo5G oder VoNR) umgesetzt. vergleichbare Leistungen findet man in der Regel nur bei den originalen Tarifen der anderen Netztreiber (O2 Free und O2 Grow bzw. Vodafone GigaMobil).

Die Telekom Netz Allnet Flat Anbieter

Die Telekom bietet im eigenen Netz D1 Netz Allnet Flat selbst an und auch über die Tochtermarke Congstar. Deneben gibt es weitere Discounter in diesem Mobilfunk-Netz.

Unbegrenztes Datenvolumen bei den MagentaMobil Allnet Flat

Die Telekom bietet bereits seit mehreren Jahren die Flatrates auch mit unbegrenztem Datenvolumen an. Damit hat das Unternehmen die MagentaMobil Flatrates auch für Nutzer erweitert, die absolute Powersurfer sind und gerne ohne über das Datenvolumen nachzudenken online gehen möchte. Mit knapp 85 Euro monatlich ist die MagentaMobil XL Flatrate aber auch der teuerste Tarif, den man derzeit bei der Telekom buchen kann. Das Unternehmen lässt sich also die Unlimited Flat sehr gut bezahlen und der Preis bezieht sich nur auf die reine Flatrate – eventuelle Kosten für ein Smartphone würden also noch oben drauf kommen. Dafür bekommt man aber auch mit den leistungsstärksten Tarif, den es derzeit auf dem deutschen Markt gibt. Mehr Leistung findet man auch in den anderen Mobilfunk-Netzen nicht.

Man kann aber mittlerweile auch alle anderen MagentaMobil Allnetflat mit unbegrenztem Datenvolumen aufrüsten, wenn man neben dem normalen Volumen zusätzlichen Traffic erwartet. Dazu gibt es die sogenannten DayFlat unlimited und diese bietet für einen Tag unbegrenztes Surfen zum Preis von 4.95 Euro. Man kann die Flat dabei auch mehrfach buchen und so mehrere Tage mit unbegrenztem Volumen abdecken – es wird dann nur teurer.

Die Telekom schreibt selbst zu den Vorteilen der DayFlat unlimited:

  • Die DayFlat unlimited beinhaltet die unbegrenzte Datennutzung für jeweils 24 Stunden.
  • Die DayFlat unlimited ist gültig in: Deutschland, Ländergruppe 1 + Schweiz.
  • Nach Ablauf der 24 Stunden gilt wieder das Datenvolumen Ihres Tarifes/Option oder Ihr SpeedOn Pass, alternativ können Sie erneut eine DayFlat unlimited buchen.

Die Telekom hat diese Flat beispielsweise für Eltern gedacht, die normalerweise mit einer 10 GB Flatrate oder einer 20 GB Allnet Flat auskommen, aber beispielsweise in den Ferien für die Kinder (beispielsweise während der Fahrt in den Urlaub) etwas mehr Datenvolumen brauchen. Dann lässt sich schnell und flexibel die Datengrenze aufheben und Verbraucher können surfen, so viel sie wollen. Nach 24 Stunden endet die Buchung, eine automatische Verlängerung gibt es nicht. Danach nutzt man wieder das normale Datenvolumen der Allnet Flat.

Die Pluskarten bei den MagentaMobil Handy Flat

Die Telekom bewirbt die MagentaMobil Allnet Flat derzeit sehr stark mit den sogenannten Pluskarten für weitere Familienmitglieder. Der Name steht dabei für die Zweitkarten der Telekom und damit für extra Tarife, die man zu einem Grundtarif buchen kann. Der Preis für die Pluskarte ist dabei immer gleich. Egal ob man die zusätzliche Sim zu einer kleinen Flat bucht oder zur MagentaMobil XL Allnet Flat: die ersten Pluskarte kostet immer 19.95 Euro und jede weitere Sim 9.95 Euro. Auf diese Weise kann man weitere Familienangehörige mit Simkarten ausstatten ohne immer wieder den vergleichsweise hohen Grundpreis der normalen MagentaMobil Flatrates zahlen zu müssen. Weitere Tarife sind je nach genutzter Variante deutlich billiger – es kann sich also lohnen, weitere Familienangehörige mit MagentaMobil Pluskarten auszustatten.

Wichtig dabei: die Pluskarten sind KEINE MultiSIM, sondern eigenständige Tarife, die eine eigene Rufnummer haben, aber nur gebucht werden können, wenn es bereits einen Haupttarif gibt. Man kann zum Haupttarif aber auch normale MultiSIM buchen, die dann die gleiche Rufnummern wie der Haupttarif haben und dafür gedacht sind, weitere eigenen Geräte mit Datenvolumen und mobilen Internet zu versorgen. Mehr dazu: Pluskarte bei der Telekom

Generell ist die Vorgehensweise daher auch bei den Pluskarten zu den MagentaMobil Allnet Flat immer, zuerst den Grundtarif zu buchen und dann über diesen Tarif noch so viele weitere Simkarten zu bestellen, wie man benötigt und für wen man sie benötigt.

Was wurde aus den StreamOn Angeboten?

In den älteren MagentaMobil Allnet Flat vor Sommer 2022 gab es als Zusatzoption noch die sogenannten Stream On Angebote, mit den man Streaming oder auch andere Inhalte nutzen konnte, die dazugehörige Datenübertragung aber nicht auf die Datenflat angerechnet wurde. Seit Juli 2022 sind diese Angebote in den neuen MagentaMobil Flat nicht mehr enthalten. Ältere Tarife können diese Optionen aber weiter nutzen. Hintergrund ist ein Gerichtsurteil, dass in den Stream On Angeboten einen Verstoß gegen die Netzneutralität sieht. Daten sind von Anbieter immer gleich zu behandeln, eine Ausnahmen für Dienste, die kein Datenvolumen brauchen, gibt es daher nicht.

Die Bundesnetzagentur schreibt dazu selbst:

Die Bundesnetzagentur hat heute die Vermarktung der Zero Rating-Optionen „StreamOn“ und „Vodafone Pass“ untersagt. Außerdem hat sie die Beendigung von Bestandskundenverträgen angeordnet. Die Angebote verstoßen gegen die Netzneutralität, weil sie den Datenverkehr nicht gleich behandeln.

Der Europäische Gerichtshof hatte am 2. September 2021 entschieden, dass die Zero Rating-Optionen „StreamOn“ der Deutschen Telekom und „Vodafone Pass“ mit dem Grundsatz der Gleichbehandlung des Datenverkehrs unvereinbar sind. Der Gerichtshof versteht den Grundsatz der Gleichbehandlung als allgemeines Gleichbehandlungsgebot. Das bedeutet, er untersagt sowohl technische als auch tarifliche Ungleichbehandlungen zwischen verschiedenen Verkehrsarten innerhalb eines Tarifs. Bei Zero Rating-Optionen wird der Datenverkehr dadurch ungleich behandelt, dass bestimmte Dienste und Anwendungen – im Unterschied zu allen übrigen Diensten und Anwendungen – nicht auf das Dateninklusivvolumen angerechnet werden, also unbegrenzt nutzbar sind.

Die Neuvermarktung von „StreamOn“ und „Vodafone Pass“ ist nach der Anordnung der Bundesnetzagentur bis zum 1. Juli 2022 einzustellen. Die beiden Zero Rating-Optionen sollen dann über keinen Vertriebskanal mehr buchbar sein. Für die Einstellung der Zero Rating-Optionen im Bestandskundengeschäft haben die Anbieter bis Ende März 2023 Zeit. Diese Umsetzungsfrist ist angesichts der großen Anzahl von Bestandskunden erforderlich, auch um einen verbraucherfreundlichen Übergang auf andere Tarife zu ermöglichen.

Die Telekom hat aus diesem Grund die Stream On Option mittlerweile aus den Angeboten entfernt. Dafür gibt es in der neuen Tarifgeneration mehr Datenvolumen (sozusagen als Ausgleich und mehr Partnerkarten als MultiSIM bzw. Zweitkarten). Man sollte aktuell auch nicht davon ausgehen, dass ähnliche Angebote neu gestartet werden, das Urteil auf EU Ebene war recht deutlich.

5G bei den MagentaMobil Allnet Flat der Telekom

Die Telekom bietet in allen aktuellen Tarifen den Zugang zum gut ausgebauten 5G Mobilfunk-Netz der Telekom an. Dieses Feature ist direkt mit in den Allnet Flat integriert und die Nutzung ist kostenfrei. Es gibt also weder für das mobile Surfen im LTE/4G Netz der Telekom noch im 5G Netz extra Kosten. Die MagentaMobil Tarif wählen sich automatisch in das 5G Netz der Telekom ein, wenn dieses vor Ort vorhanden ist. Der Vebraucher muss an der Stelle nichts machen, sondern profitiert einfach von den höheren Geschwindigkeiten und in der Regel auch von der geringeren Auslastung in den 5G Netzbereichen.

Die Nutzung von 5G ist natürlich nur dort möglich, wo die Telekom das eigene 5G Netz bereits ausgebaut hat. Dieser Ausbau ist nach wie vor im Gange, nach eigenen Angaben erreicht die Telekom aber mittlerweile mehr als 90 Prozent der deutschen Nutzer. In der Fläche sieht es aber nicht ganz so gut aus, nach wie vor gibt es weiße Bereichen, in denen auch das D1 Netz der Telekom noch kein 5G Netz anbieten kann. In diesen Fällen haben die Nutzer mit einer MagentaMobil Allnetflat natürlich dennoch Internet – es wird in so einem Fall einfach das 4G/LTE Netz der Telekom genutzt. Der Speed ist dann entsprechend etwas geringer.

Die Telekom schreibt selbst zum eigenen 5G Ausbau:

Die Telekom hat ihr Mobilfunkangebot in den vergangenen sieben Wochen an bundesweit 855 Standorten ausgebaut. An 123 Standorten wurden 5G-Kapazitäten geschaffen, 194 LTE-Standorte wurden neu gebaut und zusätzliche LTE-Kapazitäten an 538 Standorten bereitgestellt. 

Auf der schnellen 3,6 GHz-Frequenz funken bundesweit jetzt über 2.000 5G-Standorte.

Der 5G-Empfang im Netz der Telekom ist mittlerweile fast die Regel. Bereits heute können 92 Prozent der Haushalte auf das 5G-Netz der Telekom zugreifen. Die Haushaltsabdeckung bei LTE liegt bei 99 Prozent. 

„Wir drücken beim Mobilfunk-Ausbau weiter aufs Tempo“, sagt Walter Goldenits, Geschäftsführer Technologie der Telekom Deutschland. „Aktuell funken über 100.000 Antennen an mehr als 34.000 Standorten im Netz der Telekom. Jährlich kommen mehr als 1500 neue Standorte hinzu, besonders im Bereich der Autobahnen und Bahnstrecken. Wir versorgen Deutschland mit 5G, unserem neuen Standard im Mobilfunknetz und erreichen bereits heute eine Haushaltsabdeckung von 92 Prozent. Wir geben aber weiter Vollgas: Bis 2025 werden 99 Prozent der Haushalte in unserem 5G-Netz surfen können.“

Neben dem Netzausbau ist für die Nutzung von 5G auch ein passendes Smartphone notwendig. Man benötigt ein Gerät, dass bereits ein 5G Modem verbaut hat. Viele der aktuellen Modelle auf dem Markt – und natürlich vor allem die neusten Topmodelle – haben diese Technik bereits und können sich daher problemlos ins 5G Mobilfunk-Netz der Telekom einwählen. Bei älteren Geräten ist dies aber oft noch nicht der Fall, sondern es ist dann lediglich ein 4G Modem verbaut. In diesen Fällen gibt es leider auch keine Chance, dies aufzurüsten. Es ist dann eventuell eine gute Gelegenheit, gleich noch ein neues Smartphone zur MagentaMobil Allnet Flat zu holen.

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