Allnet Flat ohne Konto und Bankverbindung – so geht es

Allnet Flat ohne Konto und Bankverbindung – so geht es – Allnet Flat gibt es im Mobilfunk-Bereich derzeit in alle Preislagen von 5 Euro bis an die 100 Euro. Oft ist aber allen diesen Handy Flatrates eines gemein: sie werden mit einer monatlichen Handyrechnung bezahlt und die Begeleichung der Kosten funktioniert per Konto und per Lastschrift. Wer kein Konto dafür nutzen möchte oder Tarif und Bankkonto getrennt halten will, hat es dagegen eher schwer. Es gibt außerhalb des Prepaid Bereiches wenige Angebote, bei denen man keine deutsche Bankverbindung benötigt. In diesem Artikel zeigen wir einige Alternativen die ohne Konto und Bankverbindung auskommen, denn vor allem bei den neueren Allnet Flat per App gibt es Anbieter, die auch anders abrechnen. Leider muss man aber auch sagen, dass für Handy Bundles aus Allnet Flat und Hardware aktuell immer eine Bankverbindung benötigt wird. Wer also ein Smartphones zur Flat sucht, kommt um die Angabe der Kontoverbindung nicht herum.

TIPP: Wer komplett auf das Konto verzichten möchte, ist vor allem im Prepaid-Bereich richtig. Prepaid Allnet Flat können mit Guthaben direkt an der Ladenkassen aufgeladen werden und damit ist auch Barzahlung mögkich. Das gibt es so bei anderen Angeboten auf Rechnung bisher nicht.

fraenk – D1 Allnet Flat mit Paypal Abrechnung

fraenk ist ein vergleichsweise neuer Mobilfunk-Tarif im Telekom Netz und bietet genau einen Tarif. Die fraenk Allnet Flat kostet 10 Euro monatlich und bietet 5 Gigabyte (GB) Datenvolumen. Das ist ein guter Preis für eine D1 Allnet-Flat, leider gibt es aber nur diesen einen Tarif. Wer mehr oder weniger Datenvolumen braucht, muss daher auf einen anderen Anbieter setzen. Dafür ist der fraenk Tarif monatlich kündbar und man bezahlt die Rechnung per Paypal. Andere Zahlungsmethoden stehen nicht zur Verfügung, es wird aber auf jeden Fall kein Bankkonto benötigt um diesen Tarif nutzen zu können. fraenk ist vor allem für Nutzer interessant, die gerne die gute D1 Netzqualität hätten und dennoch recht wenig zahlen wollen. Leider gibt es keinen 5G Zugang, der maximale Speed der Tarife liegt bei 50MBit/s im LTE Netz der Telekom.

Freenet Flex – keine Konto-Verbindung notwendig

Freenet Flex ist eine Freenet Marke im Vodafone Netz und bietet gleich 3 Allnet Flat im Volumenbereich von 5 bis 15 GB pro Monat an. Die Abrechnung erfolgt dabei immer per Paypal und damit ist keine Bankverbindung notwendig, wenn man die Freenet Flex Allnet Flat nutzen will. Darüber hinaus sind die Tarife recht ähnlich aufgebaut, nur bei den Features gibt es nicht ganz so viele Angebote:

  • kostenlose Gespräche in alle Netze
  • kostenlose SMS in alle Handy-Netze
  • 5 bis 15 Gigabyte monatliches Datenvolumen mit LTE (aber ohne 5G, eSIM, VoLTE und WLAN Call)
  • monatliche Laufzeit
  • 10 bis 18 Euro monatliche Grundgebühr
  • Die App gibt es dabei direkt hier* (kostenlos)

Im Vergleich mit anderen Anbietern auf dem Markt sind das durchaus gute Zahlen. Im Allnet Flat Vergleich gibt es im Vodafone Netz nur wenigen Flat unter 10 Euro und 10 Gigabyte Volumen für 15 Euro sind auch ein wirklich guter Preis. Damit liegt Freenet Flex sogar noch unter den Angeboten von Callya Digital. Die Abrechnung erfolgt dabei monatliche per Rechnung – Freenet Flex ist also keine Prepaid Allnet Flat.

Freenet Funk – Allnet Flat ohne Bankverbindung

Freenet Funk war die erste Allnet Flat auf dem deutschen Markt, die per App vermarktet wurde und daher nur über die App gesteuert wird. Das Unternehmen bietet dabei zwei Tarife, wobei es ein Angebot mit unbegrenztem Datenvolumen für 1 Euro pro Tag gibt. Unlimitierte Allnet Flat sind vor allem bei den Discountern noch eher die Ausnahme, daher ist dies ein wirklich interessantes Angebot.

Dazu hat das Unternehmen noch ein interessantes Feature: die Allnet Flat von Freenet Funk werden täglich abgerechnet und man kann sie auch täglich wieder kündigen. Man bleibt also bei Freenet Funk noch flexibler als bei den anderen beiden Anbietern, die zwar auch Allnet Flat mit kurzen Laufzeiten bieten, aber monatlich abrechnen.

Auch bei Freenet Funk erfolgt die Abrechnung per Paypal. Andere Versionen um die Rechnungen zu bezahlen, gibt es nicht, eine Bankverbindung und ein Konto sind damit nicht möglich.

Freenet Funk nutzt das Mobilfunk-Netz von O2 und bietet LTE Geschwindigkeiten bis zu 225MBit/s im LTE Netz von O2. 5G Verbindungen gibt es bisher leider nicht. Allerdings ist das Unternehmen damit dennoch einiger der wenigen Drittanbieter, die auf solche hohen LTE Geschwindigkeiten im O2 Netz setzen können.

Was kann man bei Problemen mit der Allnet Flat tun?

Sollte man mit den Vertragsbedingungen einer Allnet Flatrate nicht einverstanden sein oder wichtige Leistungen nicht angeboten werden, kann man als Verbraucher mittlerweile auf eine Reihe von Hilfsangeboten zurück greifen. Grundlegende Infos dazu haben wir hier in diesen Artikeln zusammengefasst: Was zählt zu einer Allnet Flat? | Für wen lohnt sich eine Allnet Flat? | Was tun bei Problemen und Ärger mit der Allnet Flat?

Wichtiger Ansprechpartner bei Allnet-Flat Problemen ist dabei die Bundesnetzagentur. Diese ist nicht nur die Aufsichtsbehörde für den Bereich Telekommunikation, sondern auch die Schlichtungstelle in diesem Bereich. Man kann dort also also einen kostenlosen Schlichterspruch bekommen (der allerdings nicht bindend ist).

Die Bundesnetzagentur schreibt selbst dazu:

Die Verbraucherschlichtungsstelle Telekommunikation vermittelt seit 1999 als neutrale Instanz in Streitfällen zwischen Endkunden und Telekommunikationsanbietern aus dem Telekommunikationsvertrag. Grundlage hierfür ist das Telekommunikationsgesetz (TKG). Die Verbraucherschlichtungsstelle Telekommunikation ist bei der Bundesnetzagentur angesiedelt und damit eine behördliche Verbraucherschlichtungsstelle nach dem Verbraucherstreitbeilegungsgesetz (VSBG).

Weiter Hilfe bei Schwierigkeiten mit Allnet-Angeboten findet man bei den Verbraucherverbänden. Diese sind auch im Bereich Handys und Handytarife meistens recht erfahren. Mehr Informationen zu den Verbraucherzentralen findet man auf der Informationsseite des Verbraucher-Minsteriums und natürlich bei der Verbraucher-Zentrale direkt vor Ort.

Als letzter Ausweg bleibt dann immer noch der Anwalt, vor allem wenn es um höhere Summen geht oder ein Gerichtsverfahren ansteht ist das immer eine gute (aber auch teure) Lösung.

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